Projekte

Hier finden Sie einen Überblick sowie nähere Informationen über die aktuellen wissenschaftlichen Projekte der Fakultät:

 

Aufbau einer Brandenburger Biomaterial- und Datenbank (BB-BMDB)

Das Pilotprojekt „Brandenburger Biomaterial- und Datenbank“ (BB-BMDB) hat das Ziel, anwendungsnahe Forschung zu intensivieren und die Vernetzung aller Forschungseinrichtungen in der Region zu fördern.

Dafür sollen Proben menschlicher Körpersubstanzen, die mit demographischen und klinischen Daten verknüpft sind, unter Einhaltung rechtlicher Grundlagen für FGW-Forschungsprojekte zur Verfügung gestellt werden. Dies betrifft insbesondere Daten und Materialien, die im Rahmen von Registerstudien oder prospektiven klinischen Studien erhoben wurden.

Die BB-BMDB ist eine Einrichtung mit dezentraler Struktur, sodass sowohl die Lagerung der Materialien und Daten, als auch deren Verarbeitung (Analytik) weitgehend dezentral erfolgt. Generell werden die Proben und Daten zwischen den verschiedenen Partnerstandorten zur Analyse ausgetauscht.

Die Biobank übernimmt hierbei im Wesentlichen eine Vermittlungsfunktion, aber auch qualitätssichernde Aufgaben zur Einhaltung festgeschriebener Standards für die Qualität von Bio-Proben und Daten. Auf Wunsch der beteiligten Partner betreut und berät die BB-BMDB bei der Durchführung von prospektiven Sammlungen bzw. Studien.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der BB-BMDB.

Projektpartner: Medizinische Hochschule Brandenburg, Universität Potsdam, Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg, Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam – Rehbrücke

Kontakt:

Prof. Dr. René Mantke (Projektleiter)
E-Mail: rene.mantke(at)biobank-brandenburg.de

 

Modellregion Lausitz

Ausbau von Digital Care Konzepten und Aufbau eines Forschungskrankenhauses

Gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur entsteht ein Masterplan für ein zukunftsweisendes, nachhaltiges Versorgungskonzept. Damit soll langfristig die medizinische und pflegerische Versorgung in der Lausitz-Region sichergestellt werden, insbesondere:

  • unter Einsatz digitaler Ansätze und Lösungen sowie
  • durch den Ausbau des Carl-Thiem-Klinikums zu einem digitalen Leitkrankenhaus.

Patient*innen ländlich geprägter Region sollen auch künftig wohnortnah und ohne lange Wartezeiten qualitativ hochwertig versorgt werden. Für sie und die behandelnden Akteure bieten digitale Ansätze wertvolle, unterstützende Lösungen.

Ausgehend von regionalen Bedarfen und Strukturen und bereits etablierten digitalen Konzepten wird unter Einbezug der Öffentlichkeit der Auf- und Ausbau eines weitreichenden Netzwerks von Akteuren in Versorgung, Wissenschaft und Wirtschaft angestrebt. Unter Berücksichtigung relevanter Aspekte wie Akzeptanz, Datensicherheit und Ethik soll so eine Modellregion entstehen, die einen hohen Nutzen für PatientInnen stiftet und übertragbar auf Regionen mit ähnlichen Strukturen ist.

Projektpartner: Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg, Carl-Thiem-Klinikum Cottbus, Thiem-Research GmbH

Kontakt:

Dr. Cornelia Henschke (Projektleiterin)
E-Mail: cornelia.henschke(at)b-tu.de

 

Harding-Zentrum für Risikokompetenz

Seit dem 01.01.2020 ist das Harding-Zentrum für Risikokompetenz als Projekt Teil der Fakultät für Gesundheitswissenschaften. Die Mitarbeiter*innen des Zentrums erforschen, entwickeln und veröffentlichen Methoden und Instrumente, die der Allgemeinbevölkerung und ExpertInnen risikokompetente Entscheidungen im zunehmend digitalisierten Alltag ermöglichen. Damit wird eine Gesellschaft angestrebt, die Risiken versteht und mit Ungewissheit leben kann.

Die Forschung des Zentrums steht für Aufklärung, für die Aufbereitung von Fakten in allgemeinverständlicher Form und für die Entwicklung von analogen und digitalen Werkzeugen, die Menschen helfen, informierte und effiziente Gesundheits- und Verbraucherentscheidungen zu treffen.
Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Harding-Zentrums.

Kontakt:

Felix G. Rebitschek (Wissenschaftlicher Leiter und Geschäftsführer)
Telefon: +49 (0) 331 97998399
E-Mail: hardingcenter(at)fgw-brandenburg.de