Forschungsschwerpunkte

Die Fakultät für Gesundheitswissenschaften (FGW) forscht an ihren drei Trägerhochschulen Brandenburgische-Technische Universität Cottbus-Senftenberg (BTU), Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB) und Universität Potsdam (UP).

Die Fakultät versteht Gesundheitswissenschaften als ein interdisziplinäres Fach, das sich mit den physischen, psychischen und sozialen Bedingungen von Gesundheit und Wohlbefinden sowie ihren systemischen Verknüpfungen beschäftigt. Sie untersucht Möglichkeiten zum Erhalt und der Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden auf mehreren Ebenen: vom Gen/Molekül in der Zelle über den Organismus bis hin zur umgebenden Umwelt. Anders als in der Medizin legt die Fakultät den Fokus nicht auf die Behandlung von Krankheiten, sondern den Erhalt von Gesundheit. Beide Disziplinen ergänzen sich. Zusammengefasst lässt sich das Ziel unserer Fakultät so formulieren: Die FGW möchte einen signifikanten Beitrag zu besserer Gesundheit der alternden Brandenburger Bevölkerung leisten.

Schematische Darstellung der Themen innerhalb der FGW im Verhältnis zu den Themen der medizinischen Fakultäten der MHB und der MUL

Die Forschung ist interdisziplinär, verbindet molekulare sowie nicht-molekulare Ansätze und beleuchtet Gesundheit sowie den Erhalt von Gesundheit von der zellulären Ebene über den Organismus (Mensch) bis hin zu der Umwelt und der Gesellschaft, in der der Mensch lebt.

Unsere Gesundheit wird durch unsere genetische Prädisposition, unseren Lebensstil und Umweltfaktoren bestimmt. Bestrebungen zum Erhalt bzw. Verbesserung unserer Gesundheit durch Prävention müssen daher alle drei Bereiche adressieren. Der individuelle Gesundheitszustand definiert dabei, ob dies durch primäre, sekundäre, tertiäre oder quartäre Prävention erreichen werden kann. Die Professuren der FGW adressieren dies im Rahmen ihrer Forschung, indem Sie die Mechanismen auf molekularer/zellulärer Ebene, auf der Ebene des Organismus (Mensch) oder der Umwelt/Gesellschaft untersuchen.

Die Fakultät möchte Gesundheit auch im höheren Lebensalter erhalten. Im Alter ist Gesundheit in unserer Gesellschaft zumeist nicht durch Infektionen oder durch genetische Varianten gefährdet, sondern wird von einer Kombination aus genetischer Prädisposition, Lebensstil und Umwelteinflüssen bestimmt. Innerhalb dieser sogenannten nicht-übertragbaren Faktoren fokussieren wir uns auf folgende Aspekte: 

  • Kognitive/mentale Gesundheit
  • Verbesserung von Gesundheit durch Bewegung und dem langfristigen Erhalt der Bewegungsfähigkeit 
  • Gesunde Ernährung
  • Sozioökonomische Faktoren

Im Zentrum steht dabei die primäre, sekundäre und tertiäre nicht-pharmakologische Prävention durch Verbesserung der Gesundheitskompetenz und des Gesundheitsverhaltens (insbesondere in Bezug auf Ernährung und Bewegung) zum Erhalt bzw. Wiedererlangung der individuellen und der gesamtgesellschaftlichen Gesundheit. Dafür sollen Risikogruppen identifiziert und adressiert werden sowie neue Ansätze der digitalisierten Gesundheitsfürsorge zum Einsatz kommen, die auch Nachweise neuer Marker oder Mediatoren mit biotechnischen Sensoren beinhalten. Zum Digitalisierungsansatz gehört auch der sogenannte digital prevention twin (angeleht an den digital twin), an dem die Professuren der FGW zusammenarbeiten. 

Weitere Details zu den Forschungsschwerpunkte unserer Professuren sind hier zu finden.

Downloads

Fakultätsentwicklungsplan (Stand 23.03.2026)

Forschungskonzept (2020)

Bericht Forschung & Transfer (2021)

Bericht Forschung & Transfer (2020)

Gemeinsame Fakultät
Der Universität Potsdam, der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane und der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg