Geschichte

Geschichte des Gesundheitscampus Brandenburg und der Fakultät für Gesundheitswissenschaften

Der Beschluss des Landtags vom 12. Juni 2015 „Gesundheitsforschung stärken – hochwertige medizinische Versorgung sichern“ war der Startschuss für den „Gesundheitscampus Brandenburg“. Ziel war es, durch die Vernetzung zwischen Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Kliniken eine gemeinsame, interdisziplinäre Forschung aufzubauen. Dazu wurden in der Pilotphase Workshops veranstaltet, die eine Zusammenarbeit der Gesundheitswissenschaftler im Land initiieren sollten und letztlich in die Förderung von mehreren Verbundprojekten führte. (Link zu https://mwfk.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.519231.de)

Parallel wurde am Aufbau einer gemeinsamen, hochschulübergreifenden Struktureinheit gearbeitet. Im Juni 2018 haben dann die drei Trägerhochschulen – die Brandenburgische Technische Universität Cottbus Senftenberg, die Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane und die Universität Potsdam – einen Kooperationsvertrag über die Errichtung der Fakultät für Gesundheitswissenschaften unterzeichnet. Der Sinn dieser gemeinsamen Einrichtung unter dem Schirm des Netzwerkes „Gesundheitscampus Brandenburg“ ist die Zusammenarbeit von universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der Gesundheitswissenschaften in Brandenburg zu intensivieren und zu verstetigen. Damit soll ein Beitrag zur Verbesserung der medizinischen Versorgung für das Flächenland Brandenburg geleistet, die Gesundheitsforschung im Land gestärkt, sowie die praxisnahe Aus- und Weiterbildung in Gesundheit und Pflege gefördert werden. Wichtige Ziele der Fakultät sind der Ausbau der Forschungsverbünde mit dem Schwerpunkt ‚Medizin und Gesundheit des Alterns‘, die Entwicklung neuer medizinischer und pflegerischer Versorgungsangebote , vor allem unter Berücksichtigung moderner eHealth-Angebote, und die Einrichtung innovativer Studiengänge zu aktuellen gesundheitswissenschaftlichen Themen.