Studiengänge

Parallel zur Berufung der neuen Professuren werden neue Studiengänge an den drei Trägerhochschulen etabliert. Geplant ist eine Ausbildung in Versorgungsforschung mit verschiedenen Schwerpunkten.

An der Universität Potsdam befindet sich ein Masterstudiengang „Public Health Exercise and Nutrition“ in englischer Sprache in Vorbereitung. Folgende fachliche Kompetenzen sollen die Studierenden am Ende haben:

  • Kennen wesentlicher Konzepte des Standes der Wissenschaft in den Bereichen der epidemiologischen Forschung mit besonderem Schwerpunkt auf den Lebensstil-abhängigen Erkrankungen,
  • Kennen wesentlicher molekularen Ursachen und pathophysiologischer Veränderungen bei Lebensstil-abhängigen Erkrankungen,
  • Kennen wesentlicher Konzepte der Diagnostik und interventionellen Behandlung dieser Erkrankungen,
  • Verfügung über ein detailliertes Wissen über den Stand der Forschung und aktuelle Forschungsansätze in ausgewählten Bereichen.

An der Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB) soll ein Masterstudiengang Versorgungsforschung bzw. Health Service Research entstehen, der in die verschiedenen Methoden der Versorgungsforschung einführt. Absolventen des Masterstudiengangs können die Evidenzgrundlagen schaffen, mit deren Hilfe die Steuerung der Gesundheitsversorgung in strukturschwachen Regionen so gestaltet werden, dass eine adäquate Versorgung der Bevölkerung unter besonderer Berücksichtigung der alternden Bevölkerung und den Anforderungen multimorbider Patienten gewährleistet ist.

An der Brandenburgisch Technischen Universität Cottbus Senftenberg (BTU C-S) wird derzeit an der Fakultät 2 (Umwelt und Naturwissenschaften) der Bachelorstudiengangs „Life Science and International Health“ als „Dual Degree“ mit der University of Namibia, School of Medicine aufgebaut. Eine Zusammenarbeit der Fakultät für Gesundheitswissenschaften mit der Fakultät 2 zur Durchführung dieses Studiengangs ist geplant.

Studierende aller Studiengänge werden Mitglieder der Fakultät für Gesundheitswissenschaften sein und damit auch von der Expertise der Hochschullehrer profitieren, die nicht an der jeweiligen Trägerhochschule berufen sind. Die Professorinnen und Professoren der Fakultät werden hochschulübergreifend Lehre anbieten und sind damit auch Ansprechpartner für Master- oder Doktorarbeiten.