Veranstaltungen

Digitale Kolloquiumsreihe

Die digitale Kolloquiumsreihe dient dem wissenschaftlichen Austausch zu relevanten Forschungsthemen der Fakultät. Im Mittelpunkt steht der Austausch der Fakultätsmitglieder mit weiteren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Trägerhochschulen sowie der Kliniken und außeruniversitären Partnerinstitutionen.

Mittwoch, 29.09.2021, 17:00 Uhr
Mit Cassandra und Gemischter Realität auf dem Weg zur Digitalen Chirurgie

Die Arbeit des Chirurgen besteht in der Erfassung und Verarbeitung einer Vielzahl von Informationen und mündet in eine direkte, oft unumkehrbare Übersetzung in chirurgisches Handeln mit anatomischen und physiologischen Konsequenzen. Auf Künstlicher Intelligenz basierende Entscheidungsunterstützungs- und Alarmsysteme, die Einbindung von komplexen Informationen in die chirurgische Routine durch Extender Reality Systeme und schließlich das robotisch assistierte Operieren mit der Perspektive (semi-)autonomer Systeme stellen wesentlich Schwerpunkte der Digitalisierung der Chirurgie dar. Prof. Dr. Igor M. Sauer, Leiter der Experimentellen Chirurgie der Charité Berlin, wird in seinem Vortrag eine Übersicht über jüngste Entwicklungen auf den genannten Gebieten präsentieren und mögliche Zukunftsszenarien skizzieren.

Einwahl zum virtuellen Colloquium (Meeting-Raum ab 16:45 Uhr geöffnet):
https://mhb-fontane.webex.com/meet/guenter.peine

Programm der Veranstaltung (PDF-Dokument)

Spätere Termine der Kolloquiumsreihe

Weitere Veranstaltungsempfehlungen

Samstag, 11.09.2021
27. Rüdersdorfer Syposium: Körperliches Training als Therapie Kardiopulmologischer Erkrankungen

Freiheiten und damit auch der Bewegungsdrang haben in den letzten Monaten eine gravierende Einschränkung erfahren. Umso wichtiger scheint es, die positiven Effekte körperlicher Aktivität zu thematisieren. Bei kardiopulmonalen Erkrankungen sollte körperliches Training darüber hinaus als Therapie verstanden werden.
Eine breitere Akzeptanz ist zu erwarten, wenn sowohl verordnender Arzt als auch ausführender Patient die Grundlagen der Trainingstherapie kennen. Zudem sollten unterschiedliche Trainingsformen altersgerecht eingesetzt werden.
Eine neue interdisziplinäre Herausforderung stellt das Post-COVID-Syndrom dar. Eine Sars-CoV-2-Infektion führt vornehmlich zu pulmonalen Schäden, geht aber auch häufig mit kardiovaskulären Komplikationen einher. Welchen Einfluss die Infektion auf die Ausübung von Leistungssport hat und wie Patient/innen mit Post-COVID-Syndrom rehabilitiert werden, wird von namhaften Referenten vorgetragen. Die Veranstaltung wird mit insgesamt 6 Fortbildungspunkten der Kategorie A von der Landesärztekammer Brandenburg anerkannt.

Anmeldung bei Janine Engel, Kirsten Stolze
Tel. 033638 78-623 · Fax 033638 78-624
sekretariat(at)klinikamsee.com

Programm und weitere Informationen (PDF-Dokument)

Mittwoch, 22.09.2021 – Freitag, 24.09.2021
New and Emerging Technologies Conference (Onlinekonferenz)

The conference NEW AND EMERGING TECHNOLOGIES (NET) is one of the most visible activities of the glyconet Berlin Brandenburg. The 3rd edition of this event will pay special attention to those technologies with the potential to be applied in future medical patient care, especially in diagnostics and/or therapeutics.

As an interdisciplinary networking event, the conference will again be a forum for researchers, physicians, representatives from industry, and government officials to discuss recent advances, to identify synergies, and to find new opportunities for cooperation. The conference addresses questions and topics ranging from biotechnology to medicine.

Topics to be covered:

  • Glycobiotechnology
  • Antibody Technologies
  • High-throughput Techniques
  • Vaccine Development 
  • Digitalization, Machine Learning and AI
  • Medicine and Health of Aging – Research, Therapy and Health Care
  • Translational Immunology in early life disease
Samstag, 30.10.2021 – Sonntag, 31.10.2021
Health Economics and Pharmacoeconomics—Opportunities for German-African Cooperation

Africa is one of the world’s fastest-growing economic regions. In addition to multinational as well as small and medium-sized international companies active on the African continent, an increasing number of local companies engage in the development, production and marketing of pharmaceutical products, medical de-vices and diagnostics across Africa. There are many examples of successful partnerships between German and African stakeholders.
At this workshop, recognised experts from Europe and Africa will explore potential use and applications of pharmacoeconomic tools for medicines, medical devices and diagnostics in the African context, including Primary Health Care settings . The workshop will emphasise upcoming trends in HTA and the use of the pharmacoeconomic toolkit in light of health systems strengthening towards universal health coverage. The format will provide an opportunity for networking between various stakeholders and for capacity building.

Weitere Informationen zur Anmeldung und zum Programm folgen in Kürze. // Detailed information regarding both registration and programme will be available soon.

Weitere Kolloquiumstermine (Save the Date)

Mittwoch, 06.10.2021, 17:00 Uhr
Künstlicher Hüft- und Kniegelenkersatz – Indikationsstellung, Häufigkeit, Einflussfaktoren

Der künstliche Hüft- und Kniegelenkersatz gehört zu den häufigsten stationär durchgeführten operativen Eingriffen in Deutschland und hat aufgrund des Leidensdrucks der von einer Gelenkerkrankung Betroffenen hohe sozialmedizinische Relevanz. Neben teilweise widersprüchlichen Zahlen zur Häufigkeit im internationalen Vergleich gibt es unterschiedliche regionale Versorgungsraten. Dabei spielen nicht nur der derzeitige Fehler allgemein akzeptierter Indikationskriterien sondern möglicherweise patientenseitige sowie ökonomische Faktoren eine Rolle. Im Vortrag von Prof. Dr. Klaus-Peter Günther (Universitätsklinikum Dresden) werden diese Einflussfaktoren anhand der aktuellen Versorgungssituation in Deutschland sowie weltweiter Vergleichsdaten diskutiert und aktuelle Initiativen zur Standardisierung der Indikationsstellung präsentiert.

Einwahl zum virtuellen Colloquium (Meeting-Raum ab 16:45 Uhr geöffnet):
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Mittwoch, 27.10.2021, 17:00 Uhr
Inhalte moderner Weiterbildungskonzepte am Beispiel der präventiven Kardiologie – from volume to value, the concept of Entrustable Professional Acitivities (EPA)

Die medizinische Weiterbildung der Ärzteschaft ist eine wesentliche Voraussetzung für eine adäquate und patientenzentrierte Versorgung. Prof. Dr. Matthias Wilhelm, Leiter Präventive Kardiologie und Sportmedizin am Universitätsspital Bern und Chair des Education Committee der European Association of Preventive Cardiology (EAPC), stellt mit dem „EAPC Core Curriculum for Preventive Cardiology“ ein innovatives Konzept der medizinischen Weiterbildung vor und erläutert am Beispiel der Zusatzqualifikation „Präventive Kardiologie“ den neuen Ansatz der Kompetenzorientierung im Vergleich zur bisherigen Praxis der Ausrichtung an quantitativen Kriterien.  

Einwahl zum virtuellen Colloquium (Meeting-Raum ab 16:45 Uhr geöffnet):
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Mittwoch, 24.11.2021, 17:00 Uhr
Wege zu hochrangigen Publikationen

Hochrangige Zeitschriften für wissenschaftliche Primärliteratur lehnen die allermeisten Manuskripte ab und nicht jede*r Autor*in versteht, was genau mit einem Manuskript geschieht, nachdem es eingereicht wurde. Der Vortrag von Dr. Christoph Schmitt (Chief Editor Nature Metabolism) bietet einen Einblick in die Arbeit von Editoren der Zeitschriften des Nature Portfolios und in deren Rolle im Publikationsprozess. Beispielhaft wird dabei der Weg eines Artikels von der Einreichung über das Peer-Review bis hin zur Publikation nachgezeichnet. Dr. Schmitt wird den Entscheidungsprozesses genauer beleuchten und auch den einen oder anderen Tipp geben, wie man die Erfolgschancen beim Publizieren erhöhen kann. 

Einwahl zum virtuellen Colloquium (Meeting-Raum ab 16:45 Uhr geöffnet):
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Mittwoch, 08.12.2021, 17:00 Uhr
Die Rolle von Autophagie-regulierenden Proteinen bei Tumorerkrankungen

Autophagie ist ein zelluläres Recyclingprogramm, das es ermöglicht, beschädigte oder falsch gefaltete Proteine bis hin zu ganzen Organellen abzubauen und diese anschließend wieder zu verwerten. Daneben unterstützt Autophagie das Überleben von Zellen unter Stressbedingungen. Die wachsende Bedeutung dieses lebenswichtigen Prozesses für das Verständnis von Zellphysiologie und Krankheitsentstehung wurde im Jahr 2016 mit der Verleihung des Medizin-Nobelpreises an Yoshinori Ohsumi gewürdigt.

Prof. Dr. Dr. Hans-Uwe Simon erforschte die Rolle der Autophagie und Autophagie-regulierender Proteine in Entzündungen und Tumorerkrankungen. In seinem Vortrag wird er vor allem auf Tumorerkrankungen eingehen.

Einwahl zum virtuellen Colloquium (Meeting-Raum ab 16:45 Uhr geöffnet):
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